med4u.at | Mittwoch, 8. Februar 2012 | 14:01
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Stillen schützt vor Asthma

Muttermilch verhilft zu freiem Atmen und größerer Lunge

Schulkinder, die als Babys gestillt wurden, zeigen bessere Lungenfunktionswerte als jene, die keine Muttermilch erhalten haben. Das berichten Forscher der Universität Bern unibe.ch in einer Studie des Schweizerischen Nationalfonds. US-Forscher hatten zuvor behauptet, dass asthmakranke Mütter mit dem Stillen das Asthma-Risiko des Kindes erhöhen. Das konnten die Forscher nun widerlegen. "Stillen kann guten Gewissens empfohlen werden - erst recht für Asthmatikerinnen", betont Studienleiterin Claudia Kühni.

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Liebevolle Erziehung lässt Gehirn wachsen

Wer sein Kind mit viel Hingabe umsorgt, fördert damit dessen Hirnreifung. Um ganze zehn Prozent größer ist das Lern- und Gedächtniszentrum im Gehirn bei Schulkindern, deren Mütter in frühen Jahren besonders feinfühligen Umgang gezeigt haben. Das berichten Forscher der Washington University School of Medicine medschool.wustl.edu in der Zeitschrift "Proceedings of the National Academy of Sciences".

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Multitasking fördert soziale Störungen

Das dauernde Hin- und Herwechseln zwischen verschiedenen digitalen Gerätschaften und Kommunikationsformen erhöht bei Teenagern die Wahrscheinlichkeit, in späterer Folge soziale Störungen zu entwickeln. Dies gilt zumindest für junge Mädchen im Teenageralter, wie aus einer aktuellen Studie der Universität Stanford www.stanford.edu hervorgeht. Demnach erhöht sich mit dem Ausmaß der "Multitasking-Verliebtheit" der Nutzerinnen auch gleichzeitig das Risikopotenzial in Hinblick auf soziale Störungen. Eine weitere wichtige Erkenntnis: Videochat-Programme wie Apples FaceTime können eine echte Interaktion mit Menschen nicht ersetzen.

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Blutdruckmessung an beiden Armen besser

Das Messen des Blutdruckes an beiden Armen sollte routinemäßig durchgeführt werden, da ein Unterschied des Blutdrucks zwischen dem linken und rechten Arm auf Gesundheitsprobleme hinweisen kann. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Peninsula College of Medicine and Dentistry pcmd.ac.uk . Sehr unterschiedliche Werte können auf ein erhöhtes Risiko bei vaskulären Erkrankungen und des Sterberisikos hinweisen. Es kann laut der in The Lancet thelancet.com veröffentlichten Studie ganz unterschiedlich sein, welcher Arm den höheren Wert aufweist. Entscheidend ist jedoch laut dem Team um Christopher Clark der Unterschied zwischen den Armen, berichtet die BBC.

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